Funksensoren erfassen Ihre Kühl- und Gefriertemperaturen rund um die Uhr, warnen bei Abweichungen sofort und führen Ihr HACCP-Protokoll automatisch — prüfsicher nach LMSVG, fünf Jahre nachvollziehbar.
In den meisten Betrieben trägt eine Person die Verantwortung für das Klemmbrett — neben hundert anderen Aufgaben. Eine vergessene Eintragung reicht, damit aus einem normalen Tag eine Beanstandung wird.
Ihr Team verbringt jede Woche Stunden mit dem Ausfüllen von Listen — Zeit, die im Service fehlt.
Ein Sonntagabend, ein Schichtwechsel, ein vergessener Eintrag — und im Protokoll klafft eine Lücke.
Auch wenn alle Kontrollen gemacht wurden — ohne lückenlosen schriftlichen Nachweis gilt es als nicht passiert.
Der Sensor erinnert sich, damit Ihr Team es nicht muss.
Jeder Kühl- und Gefrierraum bekommt seinen eigenen Sensor — alle senden an dasselbe Gateway. Schauen Sie zu, wie Ihre Daten in Sekunden den Weg bis zu unserem Team zurücklegen.
Ihr vollständiges HACCP-Protokoll auf Knopfdruck als PDF — für jeden Zeitraum.
Sie erfahren von einem Kühlausfall, bevor die Ware verdirbt — und retten Ihren Bestand.
Kein händisches Eintragen mehr — das System dokumentiert lückenlos für Sie.
Klare Aufgaben, automatische Erinnerungen — nichts wird vergessen.
Unser Team beobachtet Ihre Sensoren rund um die Uhr. Im Ernstfall rufen wir Sie persönlich an — auch nachts und am Wochenende.
Nicht nur Sensoren — ein erfahrenes österreichisches Team, das Lebensmittelrecht und Ihre Branche versteht.
Seit zwei Jahrzehnten entwickeln wir Software für Österreichs Lebensmittelbetriebe — Sie arbeiten mit einem Team, das Ihre Branche kennt.
Entwickelt nach LMSVG, mit Support in Ihrer Sprache und Zeitzone — keine Hotline im Ausland.
Bewährte Technologie aus dem Hause Optimalsoft — täglich im Einsatz bei Lebensmittelbetrieben in ganz Österreich.
Von der Einrichtung über die Kalibrierung bis zum Support — alles aus einer Hand, kein Flickwerk.
Die rechtliche Verantwortung für die HACCP-Eigenkontrolle bleibt bei Ihnen als Lebensmittelunternehmer. Unser System unterstützt Sie dabei mit den lückenlosen, nachvollziehbaren Nachweisen, die eine Kontrolle erwartet.
Sie sehen genau, was Sie zahlen — für Hardware einmalig, für Software monatlich. Mehr Sensoren, günstigerer Monatsbeitrag pro Sensor.
Monatliche Servicepauschale
Starter
Bis 5 Sensoren
Standard
Bis 10 Sensoren
Professional
Bis 20 Sensoren
Enterprise
Mehr als 20 Sensoren
Hardware (einmalig)
Preise exkl. MwSt. Montage und Inbetriebnahme werden separat angeboten. Alle Preise können sich ändern — Ihr Angebot gilt zum Zeitpunkt der Bestellung.
Im Rahmen der HACCP-Eigenkontrolle müssen die Temperaturen von Kühl- und Gefriergeräten täglich überprüft und aufgezeichnet werden. Diese Pflicht ergibt sich aus der EU-Verordnung (EG) Nr. 852/2004 und wird in Österreich durch das Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz (LMSVG) konkretisiert.
Die Pflicht gilt unabhängig von der Betriebsgröße — vom kleinen Imbiss bis zum großen Lebensmittelgroßhandel. Entscheidend ist, dass die Aufzeichnungen lückenlos, nachvollziehbar und im Falle einer Kontrolle vorzeigbar sind.
Die richtige Lagertemperatur hängt vom Lebensmittel ab. Folgende Soll-Werte sind in der Branche etabliert und decken die häufigsten Anforderungen ab:
Besonders kritisch ist die sogenannte Gefahrenzone zwischen +10 °C und +60 °C — in diesem Bereich vermehren sich Bakterien am schnellsten. Lebensmittel sollten diesen Bereich so kurz wie möglich durchlaufen.
Eine Temperaturabweichung allein ist noch keine Beanstandung — entscheidend ist, dass Sie sie erkennen, dokumentieren und korrekt darauf reagieren. Genau das prüfen Kontrolleure bei der HACCP-Kontrolle.
Ein Eintrag wie „zu warm" oder „zu kalt" reicht nicht aus. Eine vollständige Korrekturmaßnahme (Korrekturmaßnahme nach HACCP) umfasst:
Genau diese Nachweise machen den Unterschied zwischen einem funktionierenden HACCP-System und Beanstandungen mit möglichen Bußgeldern.
Ja. Die für die Temperaturkontrolle eingesetzten Messgeräte gelten als Prüfmittel und müssen regelmäßig auf Funktionalität und Genauigkeit überprüft werden. In der Praxis hat sich eine jährliche Überprüfung etabliert; risikobasiert kann es auch öfter sinnvoll sein.
Üblicher Ablauf in einem Betrieb: Ein kalibriertes Referenzthermometer (mit gültigem Kalibrierschein) wird neben den Sensor gehalten, beide Werte werden bei stabiler Temperatur verglichen, die Abweichung wird dokumentiert. Liegt die Abweichung außerhalb der Toleranz, wird der Sensor angepasst oder ersetzt.
In Österreich kann die Lebensmittelaufsicht bei Verstößen gegen HACCP-Pflichten Verwaltungsstrafen aussprechen. Die Höhe richtet sich nach Art und Schwere des Verstoßes und liegt in der Praxis im vierstelligen Bereich, in gravierenden Fällen deutlich höher. Bei wiederholten oder schweren Verstößen sind auch Auflagen oder im Extremfall eine vorübergehende Betriebsschließung möglich.
Häufige Beanstandungen bei Kontrollen sind:
Mindestens ebenso teuer wie die Strafe selbst ist der wirtschaftliche Schaden durch verdorbene Ware bei einem unbemerkten Kühlausfall.
Die häufigste Ursache falscher Messwerte ist die falsche Platzierung des Sensors. Wird der Sensor zu nah am Ventilator oder direkt an der Tür angebracht, misst er nicht die tatsächliche Lagertemperatur der Ware.
Bewährte Grundregeln:
Sensoren und Gateway speichern Messwerte lokal. Sobald die Verbindung wieder besteht, werden alle zwischengespeicherten Werte automatisch nachgeliefert — mit den ursprünglichen Zeitstempeln. So entstehen keine Lücken im HACCP-Protokoll, auch nicht bei längeren Ausfällen.
Zusätzlich arbeitet das Gateway über Mobilfunk (4G), unabhängig vom WLAN Ihres Betriebs. Selbst wenn Ihr Internet ausfällt, bleibt die Datenübertragung an unsere Server bestehen.
Nein. Sie sehen Ihre Daten in jedem Browser — am Handy, Tablet oder Computer. Es gibt nichts zu installieren, nichts zu aktualisieren. Anmelden, Werte sehen, Protokolle herunterladen — fertig.
Auch Ihr Team braucht keine App: Reinigungsnachweise und ähnliche Aufgaben werden später per QR-Code direkt im Browser bestätigt.
Die Sensoren werden bereits vorkonfiguriert und mit einer Werkskalibrierung ausgeliefert. Die eigentliche Platzierung in den Kühl- und Gefriergeräten dauert pro Sensor nur wenige Minuten.
Wir übernehmen die Erstinbetriebnahme gemeinsam mit Ihnen vor Ort oder remote — inklusive Funktionsprüfung jedes Sensors, Festlegung der Soll-Grenzwerte und einer ersten Vergleichsmessung mit dem Referenzthermometer. Ein typischer kleiner Betrieb ist in unter zwei Stunden einsatzbereit.
Ja, jederzeit. Sie können Sensoren einzeln nachbestellen oder einen weiteren Standort anbinden, ohne das System wechseln zu müssen. Mit mehr Sensoren sinkt der Preis pro Sensor in unseren Paketen — Sie wachsen einfach in den nächsthöheren Tarif hinein.
Auch zusätzliche Module (z.B. Reinigungsnachweis, Personalzeiterfassung) werden in Zukunft im selben System verfügbar sein — eine Anmeldung, eine Oberfläche.
Alle Daten werden verschlüsselt übertragen und auf Servern in der Europäischen Union gespeichert. Wir arbeiten DSGVO-konform. Ihre Aufzeichnungen sind unveränderbar abgelegt (revisionssicher) und werden mindestens fünf Jahre vorgehalten — passend zu den Aufbewahrungsfristen, die eine Lebensmittelkontrolle erwartet.
Sie behalten jederzeit die Kontrolle über Ihre Daten und können Ihre Protokolle als PDF exportieren oder einer Behörde zugänglich machen.
Wählen Sie Ihr Paket, konfigurieren Sie Ihre Sensoren — und wir liefern alles einbaufertig.
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